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MÜLL und ABFALL
Fachzeitschrift für Abfall- und Ressourcenwirtschaft

Inhalt der Ausgabe 05/2005

Umsetzung AbfAblV / Praxisbeispiel

Theo Schneider, Dr. Beate Vielhaber und Astrid Fransen
  • Abfallwirtschaft

  • Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung
  • Abfallverbrennung

  • Vergärung
Mit der Erweiterung der mechanischen Restabfallaufbereitung (MA) durch die biologische Behandlungsanlage (BA) zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) wird die Abfallentsorgung in der Region Hannover die ab 01.06.2005 geltenden abfallwirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen erfüllen. Dieser Anlagenbaustein ist in ein flexibles und auf unterschiedlichen Komponenten gestütztes Gesamtsystem für die Entsorgung der Region Hannover eingebettet. Mit diesem System wird die für die Region Hannover insgesamt kostengünstigste Lösung verwirklicht.

MBA / Abluftemissionen

Dr.-Ing. Rainer Wallmann, Dr.-Ing. Joachim Dach, Martin Idelmann und Jürgen Hake
  • Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung (MBA)
  • Offene Nachrotte
  • Biologische Stabilisierung
  • Diffuse Abluftemissionen
  • Immissionsschutz

  • Messtechnik
Im Rahmen der Nachrüstung der MBA Linkenbach gemäß Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) und 30. BImSchV wurde der Betrieb einer offen überdachten Nachrotte im Anschluss an die bestehende 3-wöchige gekapselte Intensivrottestufe genehmigt. Zur Simulation und Quantifizierung der während der offenen Nachrotte über die Mietenoberfläche freigesetzten Abluftemissionen wurde von der Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen Fricke & Turk GmbH (IGW) in Zusammenarbeit mit der Björnsen Beratende Ingenieure GmbH (BCE) eine Messvorrichtung entwickelt, die das Emissionsverhalten der offenen Nachrotte möglichst realistisch abbilden lässt. Die Ergebnisse der in den Jahren 2002 und 2003 durchgeführten Untersuchungen sind Gegenstand des vorliegenden Fachbeitrages. Dabei wurde neben den für die geplante offene Nachrotte zu erwartenden Abluftemissionen auch die biologische Stabilisierung der Abfälle betrachtet.

AbfAblV / RÜCKBLICK

Dr. Claus-André Radde und Dr. Claus-Gerhard Bergs
  • Abfallablagerungsverordnung
  • TA Siedlungsabfall
  • Deponie

  • Mechanisch-Biologische Behandlung
  • Thermische Abfallbehandlung

  • Glühverlust
  • Heizwertreiche Fraktion

Im Rahmen dieses Beitrages ist der Werdegang der TASi und der AblagerungsVO dargestellt. Es handelt sich dabei um einen kritischen Rückblick auf Entwicklungen und Veränderungen sowie eine Darstellung der Wirkungen und Perspektiven.

Deponienachnutzung / Solarpark

Johann Gerdenitsch
  • Deponiesanierung

  • Deponiegasverwertung
  • Photovoltaik/Solarenergie
  • CO2-Minderung
  • Wirtschaftlichkeit

  • erneuerbare Energie
Im März 2003 hat der Fürther Stadtrat in konsequenter Verfolgung des kommunalpolitischen Ziels, Fürth zur Solarstadt zu entwickeln, den Bau einer großflächigen Photovoltaikanlage auf der Deponie beschlossen, um damit den klimarelevanten CO2-Minderungseffekt zu erhöhen. Während der 3-monatigen Bauzeit der Anlage im letzten Quartal 2003 wurden 5760 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1008 kWp am Südhang der Deponie installiert.

Umsetzung AbfAbIV / Praxisbeispiel

Klaus-Peter Bollin und Dr. Bernd E. Müller
  • Abfallbehandlung
  • Hausmüll
  • hausmüllähnlicher Gewerbemüll

  • Baustellenabfälle
  • Gewerbeabfälle
  • Ersatzbrennstoffe
Ab dem 1. Juni 2005 wird die Märkische Entsorgungsanlagen- Betriebsgesellschaft (MEAB) mbH Rest-, Bau- und Gewerbeabfälle aus acht Brandenburgischen Landkreisen und Städten und der Bundeshauptstadt Berlin behandeln, verwerten und ablagern. Für diese Entsorgungs-Dienstleistungen hat sich die MEAB einen eigenen integrierten Anlagenverbund geschaffen.

Abfallwirtschaft / Emissionsrechtehandel

Dr. Roland Geres, Bernhard Grimm, Markus Rothe, Heike Santen, Martin Treder
  • Emissionsrechtehandel

  • CDM
  • JI

  • Flexible Mechanismen
  • Kyoto-Protokoll

Am 01.01.2005 ist der europäische Emissionshandel gestartet. Aufgrund der fortlaufenden Diskussionen über die Erweiterung des Handelssystems, ist eine Erfassung der Müllverbrennungsanlagen ab der zweiten Periode 2008–2012 nicht unwahrscheinlich. Hiermit verbunden wären eine Reihe von Konfliktpunkten, wie z.B. die unzureichende Möglichkeit der Emissionssteuerung. Der vorliegende Artikel beschreibt die potentiellen Risiken und die damit verbundenen möglichen Kosten.
 

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