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MÜLL und ABFALL
Fachzeitschrift für Abfall- und Ressourcenwirtschaft

Inhalt der Ausgabe 08/2005

DEPONIE / Nachsorge

Dr. Ulrich Henken-Mellies und Werner P. Bauer
  • Siedlungsabfalldeponie
  • Stilllegung
  • Nachsorgephase
  • Sickerwasser-Rückführung
  • Aerobisierung
  • Bioreaktor
Leitbild für den Umgang mit stillzulegenden Siedlungsabfalldeponien sollte sein, nach 30 Jahren einen nahezu inerten, reaktionsträgen und schadstoffentfrachteten Deponiekörper aus der Nachsorge entlassen zu können. Hierzu sind in der Stilllegungs- und Nachsorgephase zielgerichtete, aktive Maßnahmen zur Optimierung der biologischen Umsetzungsprozesse zu ergreifen.

DEPONIE / DEPONIEOBERFLÄCHENABDICHTUNG

Dr. Werner Müller
  • PE-HD-Dichtungsbahnen
  • BAM-Zulassung
  • DIBt-Zulassung
  • Prüfzeugnisse nach der ÖNORM
  • Gleichwertigkeit und Eignung

Mit PE-HD-Dichtungsbahnen kann eine sehr wirksame, endgültige Oberflächenabdichtung auf einer Deponie gebaut werden. Dies setzt zwei Dinge voraus: die Dichtungsbahnen müssen fehlerfrei eingebaut werden und sie müssen lange genug halten. Die Lebensdauern von PE-HD-Dichtungsbahnen können sich jedoch je nach Werkstoff, Verarbeitung und Installation um Größenordnungen unterscheiden. Für die Auswahl sind daher spezielle Untersuchungen zur Alterung entscheidend und die Herstellungs-, Schweiß- und Verlegetechnik müssen bestimmte technische Standards erfüllen.

DEPONIEBAU / Vergaberecht

Katja Gnittke und Kora Betz
  • Vergaberechtsschutz
  • Schwellenwerte
  • Deponiebaumaßnahmen
  • Losaufteilung
  • Oberflächenabdichtung
  • VOB/A
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den vergaberechtlichen Anforderungen bei der Beauftragung Dritter mit Deponiebaumaßnahmen.

DEPONIE / Standsicherheit

Dr.-Ing. Florian Kölsch, Dr.-Ing. Gunnar Ziehmann
  • Standsicherheit
  • Setzungen
  • Deponieüberwachung
  • Altkörper
  • Deponieschließung

Die Verringerung der Scherfestigkeit von Siedlungsabfall erfordert an vielen Deponiestandorten eine Neubewertung der Standsicherheit. Das Deponieunglück in Bandung zeigte, welche Auswirkungen einzelne Tragschwächen haben können. Am Beispiel der Deponie Ihlenberg wird die Vorgehensweise bei der Standsicherheitsanalyse gezeigt. Materialproben und Festigkeitsversuche sind erforderlich.

DEPONIE / Schliessung

Dr.-Ing. habil. Albrecht Palm, Hans-Hermann Nolte und Jens Watermülder
Die Deponie Ahrenshöft, Kreis Nordfriesland, dient seit 1972 zur Einlagerung der entsorgungspflichtigen Abfälle aus dem Gebiet des Kreises Nordfriesland mit Ausnahme der Insel Sylt. Auf einer Ablagerungsfläche von ca. 13,7 ha sind zwischen 1972 und 2004 etwa 3,7 Mio. Mg Siedlungsabfälle abgelagert worden. Die Deponie wird mit Auslaufen der Übergangsregelung für die Einlagerung nicht vorbehandelter Abfälle zum 31. Mai 2005 geschlossen.

DEPONIE / ph-stat-Verfahren

Dr.-Ing. Thomas Wilsnack, Dr. rer. Nat. Ulrich Erler
  • Abfallbehandlung
  • Immobilisierung
  • pH-stat
  • Langzeitverhalten
  • Prognosekonzepte

Das mit dem Entwurf der DepVerwV verbindlich eingeführte pH-stat-Verfahren zur Beurteilung der Schadstofffreisetzung aus stabilisierten Abfällen stellt einen pragmatischen Lösungsansatz dar. Es wird damit dem Genehmigungsvollzug ein weiteres handhabbares und überschaubares Verfahren zur Beurteilung der Stofffreisetzung zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund der bestehenden Unzulänglichkeiten dieses Tests wird ausgehend von den Möglichkeiten des pH-stat-Verfahrens eine mögliche, umfassende Vorgehensweise für die Prognose des Langzeitverhaltens behandelter, schadstoffhaltiger Materialien umrissen.
 

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