Inhalt » Archiv » Ausgabe 04/2009 » Der Beitrag der Wertstoffwirtschaft zum Klimaschutz

Der Beitrag der Wertstoffwirtschaft zum Klimaschutz

Durch die stoffliche Verwertung können primäre Rohstoffe substituiert und damit Ressourcen geschont werden. Dazu zählen nicht nur das seit langem etablierte Sammeln und die stoffliche Verwertung von Bioabfällen, Glas, Papier, Altholz, Kunststoffen aus der Leichtverpackungsfraktion und Metall, sondern auch weniger bekannte Verfahren wie das Recyceln von CDs und Flaschenkorken, die Rückgewinnung von Edelmetallen oder das PET-Recycling. Das effiziente Wertstoffmanagement der kommunalen Unternehmen hat in den vergangenen Jahren einen zunehmend wichtigen Teil zum Klima- und Ressourcenschutz beigetragen. Dass ökonomisches Wertstoffmanagement und Klimaschutz eng miteinander verbunden sind, wird vor dem Hintergrund der immer stärker nachgefragten Rohstoffe bei gleichzeitigem Mangel besonders deutlich. Objektiv betrachtet stellt das „Urban Mining“ ein erhebliches Potenzial an Rohstoffen dar, die in Zukunft eine zunehmende Rolle spielen werden und einen erheblichen Beitrag zur Schonung von Primär- und Sekundärrohstoffen leisten. Hier ist zu erkennen, dass es bereits erste Anzeichen eines Umdenkprozesses gibt. Da „Urban Mining“ einen großen Markt darstellt, in dem man viel Geld verdienen kann, liegt es auf der Hand, dass Kommunale und Private hier in den bereits bekannten Wettstreit treten, um sich Teile des Marktes zu sichern.

Against the background of an everrising demand for and a simultaneous shortage of raw materials it is becoming more and more clear that economic/economical management of reusable materials and climate change mitigation are closely linked. Looked at objectively, “urban mining” offers a considerable potential in terms of supplying raw materials that will be playing a growing role in the years to come and helping to preserve primary and secondary raw materials. Recycling helps to substitute primary materials and thus to preserve resources. This does not only include the longestablished collection and recycling of organic waste, glass, paper, wood scrap, lightweight packaging synthetics and metal but also less wellknown methods such as the recycling of CDs and corks, the recovery of precious metals or PET recycling. In recent years the efficient management of reusable materials practised by local public utilities has increasingly contributed to the protection of our climate and resources.
Against the background of an everrising demand for and a simultaneous shortage of raw materials it is becoming more and more clear that economic/economical management of reusable materials and climate change mitigation are closely linked. Looked at objectively, “urban mining” offer s a considerable potential in terms of supplying raw materials that will be playing a growing role in the years to come and helping to preserve primary and secondary raw materials. We are already seeing the first signs here of a radical rethink.
As “urban mining” is a big market in which a lot of money can be earned, it is obvious that local public utilities as well as private companies will again be engaging in the familiar competitive struggle to secure market shares for themselves.

Seiten 200 - 203

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.04.2009.200

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