Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2010 » Energieeffizienz der stofflichen und energetischen Verwertung ausgewählter Abfallfraktionen

Energieeffizienz der stofflichen und energetischen Verwertung ausgewählter Abfallfraktionen

Die Beurteilung der stofflichen und energetischen Verwertung von Abfällen ist hinsichtlich der Energieeffizienz von hoher Relevanz. Für ausgewählte Abfallfraktionen wurde eine vergleichende Bewertung beider Verwertungsarten hinsichtlich ihrer Energieeffizienz vorgenommen. Die stoffliche Verwertung weist bei den betrachteten Stoffgruppen Papier, Pappe und Kartonage, Kunststoffe und Bioabfall im Segment Energieeffizienz Vorteile gegenüber der energetischen Verwertung auf. Auch die Abschöpfung von Metallen aus dem Rohabfall ist gegenüber derjenigen aus Schlacken aus Sicht der Ressourcen- bzw. Energieeffizienz als höherwertig zu beurteilen. Gekoppelt an die bessere Energieeffizienz sind auch die klimawirksamen Auswirkungen der stofflichen Verwertung als weniger belastend einzustufen. Für die betrachteten Stoffgruppen zeichnet sich ab, dass durch Intensivierung und Flexibilisierung der Getrenntsammlung, in Verbindung mit einem intensiveren Einsatz von Sortiertechnologien, die Abschöpfungsraten für die stoffliche Verwertung gesteigert und damit eine Reduktion der Restmüllmengen von (13.750.000 Mg/a) bis zu 4,4 Mio. Mg/a erreicht werden kann.


The approach for the sustainable usage of natural resources should lead to improved resource efficiency at the same time as a decrease of the negative ecological consequences of resource usage. Following this approach, the instruments of waste management particularly the material recycling and the energy recycling are also to be subject to a critical examination. The material recycling of paper and cardboard as well as plastics and biowaste has clear advantages over energy recycling processes in the aspect of energy efficiency. From the view of resource resp. energy efficiency also the recovering rate of metals is higher when they are collected from raw waste than when they are recovered from slag. This applies particularly for the nonferrous. This applies particularly for the nonferrous metals. Coupled with this as a rule, the climate change effects are also to be classified as lower. Which consequences can be drawn from these facts? Material recycling must be intensified. For paper/cardboard, plastics, biowaste and metals its is apparent that mate rial re- cycling can be massively increased through intensifying the separate collecting systems and making them more flexible, in conjunction with an intensive use of sorting technologies. Collection and sorting systems are to be coordinated with each other. The goal of the whole system must be the reaching of an optimum between covering rate which is as high as possible and a high quality of recyclable material.

Seiten 63 - 68

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.02.2010.063

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