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Herstellung und Vermarktung von Sekundärrohstoffen
Situation, Probleme, Lösungen

Der Umbau der Kreislaufwirtschaft zur Stoffstromwirtschaft, die Ressourcen für eine hoch entwickelte Industriegesellschaft liefert, erhält durch die aktuelle Umweltpolitik aus Gründen des Klimaschutzes und wegen der Verteuerung von Energie und Rohstoffen Auftrieb. Die Bundesregierung bezeichnet Sekundärrohstoffe als wichtige heimische Rohstoffquelle. Die Ressourcen der Kreislaufwirtschaft erstrecken sich grundsätzlich auf drei Bereiche, nämlich die Sekundärstoffströme selbst, die Energiepotentiale der Stoffströme sowie die Vermeidung und Verminderung von Schadstoffen. Viele der Sekundärstoffe können dabei so eingesetzt werden, dass entweder die Stoffe erhalten bleiben oder aber ihre Energie genutzt wird. Bei der Entsorgung erzielt der Mittelstand seit vielen Jahren seine Wertschöpfung aus den Materialien selbst und nicht aus deren Beseitigung. Die Sekundärrohstoffe, die aus den anfallenden Mono- und Mischstoffströmen generiert werden, bedienen weltweit die Rohstoffmärkte mit hochwertigen Materialien. Darüber hinaus finden die Sekundärrohstoffe in Zweitmärkten Anwendung, die ökologisch und ökonomisch vorteilhaft den Einsatz von Sekundärrohstoffen ermöglichen. Eine sinnvolle Getrennthaltung anfallender Stoffströme ist der Schlüssel zum Ausbau der ressourcenoptimierten Stoffstromwirtschaft. Die mittelständischen Entsorger in Deutschland setzen die politischen Vorgaben der Stoffstromwirtschaft ökologisch und ökonomisch effizient um.

For reasons of protection of the environment and the climate waste management is shifted more and more towards the generation of resources meeting the requirements of an industrial society. This development of sustainable use of waste derived resources is supported by the steadily increasing prices for energy and primary sources. National, European, and international politics enhance the generation of secondaries for instance by the 3R initiative of the G8 nations. Thus, waste management is performed to obtain more secondaries, to use their energy contents, and to reduce the hazardous potential in waste flows. Secondaries are used either to substitute primary sources or fuels. For years, medium sized companies extract valuable resource from waste flows, especially since they do not operate disposal sites. Thus, secondary raw materials can be generated, on the background of better prices, more competitive to primary sources out of monofractions and from mixture flows. Besides the use of secondaries in primary markets they created their own markets. To enhance the quantities of secondasecondaries, the various waste flows have to be kept strictly separately from household wastes. Thus, the medium sized companies efficiently fulfil the political and market requirements and generate valuable resources.

Seiten 598 - 604

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.12.2007.598

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