Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2012 » Neue Wege in den Sensortechnologien

Neue Wege in den Sensortechnologien

Moderne Recyclingtechnologien sind für eine sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung unumgänglich. In diesem Zusammenhang ermöglichen Sensortechnologien erhöhtes Ausbringen, verbesserte Reinheitsgrade und Ressourceneinsparungen. Sensortechnologien ermöglichen eine berührungslose Online-Erfassung von sekundären Rohstoffen. Aufgrund technischer Einschränkungen, u. a. bei den Sensoren und der Datenverarbeitung, sind viele Rohstoffe, die in geringen Konzentrationen und mit diffuser Verteilung im Abfall vorliegen, nicht oder nur begrenzt sensorisch erfassbar. Ein sicherer Rückschluss auf das Vorliegen bestimmter Rohstoffe kann durch das Vorhandensein typischer Indikatoren (Formfaktoren, Begleitelemente) getroffen werden. Daneben kann die gezielte Manipulation von Abfallströmen (beispielsweise durch Erwärmung) ein sortenreines Erkennen von sekundären Rohstoffen erleichtern. Um diese und andere Perspektiven und Entwicklungen zu präsentieren und zu diskutieren treffen sich alle zwei Jahre Wissenschaftler, Entwickler und Anwender auf der Tagung „Sensor Based Sorting“. Dort werden aktuelle Innovationen in den Sensortechnologien im Bereich der primären und sekundären Rohstoffe vorgestellt. Die Tagung wird von der Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik e. V. (GDMB) und dem Institut für Aufbereitung (IFA) durchgeführt und findet in diesem Jahr vom 17. bis zum 19. April in Aachen statt.

Modern recycling technologies are crucial for a secure and sustainable raw material supply. In this context sensor technologies allow an increased yield, in some cases a replacement of water consuming technologies, an improved purity and saving of resources. Sensor technologies enable a contactless online-detection of secondary raw materials. Unfortunately, a lot of raw materials have a very low concentration and/or a diffuse distribution in waste materials. Due to technical restrictions of the sensors and the data processing these materials cannot or not sufficiently be recognized. With typical indicators (forms, accompanying elements) a reliable conclusion on the presence of certain raw materials is possible. Additionally, targeted manipulation of waste materials streams (e.g. by heating) may facilitate the separate identification of secondary raw materials. Every two years these aspects and additional perspectives and developments are presented and discussed between researchers, developers and users who meet at the conference “Sensor based sorting”. During this conference current innovations and future research approaches in sensor technologies within the field of primary and secondary raw material separation are introduced. The conference is organized by the Society for Mining, Metallurgy, Resource and Environmental Technology (GDMB) and the Department of Processing (IFA) of RWTH Aachen University. In 2012 it will take place from the 17th to the 19th of April in Aachen.

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MA.02.2012.072

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