Inhalt » Archiv » Ausgabe 08/2009 » Schleifschlamm quo vadis

Schleifschlamm quo vadis

Der Beitrag befasst sich mit der heutigen und der zukünftigen Verwertung von metallhaltigen Schleifschlämmen. Die Verwertung dieser Schleifschlämme ist in vielen Fällen ein ungelöstes Problem. Dies liegt daran, dass Schleifschlämme häufig in geringen Mengen mit inhomogenen Zusammensetzungen anfallen. Metallhaltige Schleifschlämme stellen jedoch ein hohes Rohstoffpotential dar, welches so hochwertig wie möglich verwertet werden sollte. Das Ziel der Untersuchungen ist daher die bestehenden Verwertungswege sowohl in Bezug auf die technische-, wirtschaftliche Realisierung als auch in Bezug auf ihre Zukunftsfähigkeit zu beurteilen. Der derzeitig hauptsächlich eingeschlagene Verwertungsweg ist z. B. die Verpressung der Schleifschlämme mit sortengleichen Drehspänen zu Metallbriketts. Mehrere Faktoren, wie z. B. fallende Drehspanmengen und steigende Schleifschlammengen lassen vermuten, dass in Zukunft andere Verwertungswege eingeschlagen werden müssen. Die Optimierung bestehender Verfahren durch Ergänzung mit etablierten und neuen Verfahrenstechniken stellt eine Möglichkeit dar die Verwertung von Schleifschlämmen zu verbessern. Die Kostenarten für die betrachteten Verwertungsoptionen werden ermittelt und qualitativ miteinander verglichen.

In this publication nowadays and future methods of grinding sludge recycling are described. Recycling of grinding sludges is an unsolved problem in many cases. Reasons therefore are that very often grinding sludges are produced in small amounts and with a very inhomogeneous composition. Nevertheless grinding sludges from metal processing represent a high raw material potential which should be used in the best available manner. The aim of the investigation is therefore to assess different recycling options according to their technical and economical viability and to give an estimation of their applicability in the future. Nowadays the most common recycling process is to form briquettes out of grinding sludges and turnings of the same material. Multiple factors e. g. rising amounts of grinding sludges and falling amounts of turnings amongst others lead to the assumption that new treatment options will have to be developed in the future. The optimization of existing treatment techniques with well established as well as new processes leads to new possibilities to improve grinding sludge recycling. The type of costs of the regarded treatment options are described and compared qualitatively.

Seiten 398 - 405

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.08.2009.398

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