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Sickerwasserkreislaufführung – Voraussetzungen, Technik, Praxiserfahrungen

In vielen Deponien ist ein ausreichend hoher Wassergehalt zumindest bereichsweise nicht gegeben. Nach dem Aufbringen einer Oberflächenabdichtung kann der Deponiekörper so weit austrocknen, dass mikrobielle Abbauprozesse kaum mehr möglich sind bzw. ganz zum Stillstand kommen. Bis dahin nicht abgeschlossenen Umsetzungsprozesse verschieben sich damit auf unbestimmte Zeit. Um zu vermeiden, dass zu einem späteren Zeitpunkt erneut gasbildende Prozesse einsetzen, ist nach der aktuellen Deponieverordnung (DepV) die biochemische Stabilisierung mittels Sickerwasserinfiltration in Hausmülldeponien vorgesehen. Damit wird die Infiltration Voraussetzung sowohl für eine effiziente Gasverwertung als auch für eine möglichst kurze Nachsorgephase. Im Folgenden werden Voraussetzungen zu einer Infiltration, die für die Infiltration erforderliche Technik sowie aktuelle Erfahrungen von großtechnisch betriebenen Anlagen beschrieben.


In a lot of landfills a sufficient water content for microbiological digestion is at least sectionally not supplied. After covering the landfill with a surface sealing the landfill body can dry so far, that microbiological digestion processes are hardly possible or stop completely. Digestion processes, which are not finished at this point, are adjourned indefinitely. According to the new Landfill Ordinance the biochemical stabilisation using sewagewater infiltration in municipal waste landfills is designated to avoid reconvening landfillgas producing processes at a later date. The infiltration is therefore a precondition for both an efficient LFG utilisation and a rather short post closure care period. The paper shows the preconditions for infiltration measures, the required technique for the infiltration measures and the latest experiences with large-scale infiltration plants.

Seiten 9 - 15

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.01.2010.009

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