Inhalt » Archiv » Ausgabe 12/2011 » Untersuchungen zur Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe bei der Schnellpyrolyse

Untersuchungen zur Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe bei der Schnellpyrolyse

Im Rahmen des BMU-Verbundvorhabens „Einsatz von biogenen Rest- und Abfallstoffen in thermo-chemischen Anlagen zur Kraft- und Brennstoffbereitstellung“, durchgeführt vom Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wird die Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen auf Basis der Schnellpyrolyse untersucht. Im Rahmen einer Potenzialstudie wurden verschiedene biogene Reststofffraktionen ausgewählt. Spezifische Eigenschaften bezüglich Bergung wurden betrachtet und die Treibhausgasbilanzen für die Einsatzstoffe aufgestellt. Im zweiten Schritt erfolgte die chemische Analyse und Pyrolyse der Einsatzstoffe. Grundsätzlich waren die in den Versuchen eingesetzten Fraktionen (Altholz, Maiskolbenresten, Rheintreibholz und Ostseetreibsel) pyrolysierbar. Aufgrund des hohen Feuchte- und Aschegehalts des Ostseetreibsels wird der Einsatz in der Schnellpyrolyse des selbigen als problematisch gesehen.

Within the joint project of the Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) and the Karlsruhe Institute for Technology (KIT) “BioWaste to liquid: Utilization of biogenic residues and wastes in thermochemical systems for the provision of fuels“several kinds of biogenic residues and wastes are tested for their ability to be utilized in a flash pyrolysis. The decision on which feedstocks are used in the tests was facilitated by a technical potential analysis. Specific attributes concerning the feedstock salvage where observed and the greenhouse gas balance for the chosen feedstocks was carried out. In a second step the chemical analysis and the flash pyrolysis was conducted. In general the used fractions (waste wood, corn cobs, driftwood from the river Rhine and the Baltic sea) were able to be pyrolysed, but due to the high moisture and ash content of the Baltic sea driftwood its application is regarded as problematic.

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MA.12.2011.589

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