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Untersuchungen zur Verteilung des Wassers im Deponiekörper mittels der Geoelektrischen Impedanztomographie nach einer technischen Infiltration

Monitoring of water infiltration in landfill by a geoelectrical method

Für einen optimalen biochemischen Abbau der organischen Substanz in Abfällen benötigt man einen ausreichenden Wassergehalt im Deponiekörper. Hierzu infiltriert man gezielt Wasser bzw. Sickerwasser. In der Deponietechnik ist die Infiltrationstechnik allerdings umstritten. Dabei wird meist beanstandet, dass Infiltrationsmaßnahmen die erwünschte Wirkung, eine homogene Wasserverteilung, nicht erreichen. Mit Bilanzierung der Sickerwasser- bzw. Gasemissionen wird versucht die Leistung der Infiltrationsanlage zu beurteilen. An vielen Deponiestandorten ist es aber nicht möglich, Emissionen für diese Aufgabenstellung genau genug zu erfassen. Eine Möglichkeit, die Wirkung einer Infiltrationsanlage besser zu beurteilen, besteht darin, die Wasserverteilung unterhalb der Infiltrationsanlage indirekt zu messen. Mit der Geoelektrischen Impedanztomographie kann die Leitfähigkeitsverteilung im Inneren einer Deponie detailliert erfasst werden. Im nachfolgenden Beitrag wird ein Auswertungsalgorithmus vorgestellt, der in Filmsequenzen bzw. Tomogrammen die Leitfähigkeitsverteilung darstellen kann und somit indirekt das Wasserverteilungspotenzial bzw. die Wirkung von Infiltrationsanlagen auf Deponien. An einem Fallbeispiel werden die Rahmenbedingungen und die einzelnen Auswertungsschritte erläutert.

An optimum degradation of organic matter in wastes can only be achieved with a sufficient water content in the landfill body. Therefore water resp. leachate is systematically infiltrated. The different infiltration methods are however strongly contested in landfill practice. The main objection is that the desired effect, a homogeneous water distribution is not obtained by these measures. To assess the performance of an infiltration plant gas and leachate emission balances are calculated, but very often sufficiently exact emission data cannot be obtained. A possibility to assess the performance of an infiltration measure in more detail is to measure the water distribution below the infiltration spot indirectly. The distribution of conductivity in a landfill body can be recorded by geoelectric impedance tomography. In this paper an evaluation logarithm will be presented, which allows the description of the conductivity distribution in film sequences resp. tomograms and thus showing indirectly the water distribution and the performance of an infiltration measure respectively, A case study demonstrates the general framework and the individual interpretation steps.

Seiten 116 - 121

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.MUELLundABFALL.de/MUA.03.2008.116

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