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Inhalt der Ausgabe 10/2001

ABFALLWIRTSCHAFT / ZUSTÄNDIGKEIT

Perspektiven der Kommunen im Entsorgungsmarkt, Teil 2 – Tagungsbericht, Fortsetzung aus Heft 9/01


  • Entsorgungsmarkt

  • Liberalisierung

  • Zukunft der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger

  • Rechtliche, volks- und betriebswirtschaftliche sowie technische Rahmenbedingungen

  • Wirtschaftlichkeit der kommunalen Abfallentsorgung


Die Frage der Zuständigkeit für Abfallbeseitigung ist zwischen öffentlichen und privaten Entsorgungsuntemehmen gegenwärtig hart umkämpft. Es wird über eine Tagung berichtet, die sich speziell mit diesen Fragen beschäftigte.

DEPONIEBAU / SCHERFESTIGKEIT

Großrahmenscherversuche auf der Deponie Wernsdorf


  • Großrahmenscherversuche in-situ

  • Standsicherheit von Deponien

  • deponiegutspezifische Kennwerte

  • Ersatzreibungswinkel für Abfall

  • Optimierung der Böschungsneigung


Die Planung von Deponien erfordert die Berücksichtigung geomechanischer Kennwerte. Die Ermittlung der Scherfestigkeit vor Ort, also auf der Deponie, wird beschrieben.

DEPONIE / ZWANGSBELÜFTUNG

Verbesserte Methanoxidation durch Zwangsbelüftung unter einer Deponieabdeckung


  • Methanemission

  • Aerobisierung

  • Methanoxidation

  • Deponiegas

  • Reduktion von Geruch und Explosionsgefahr

  • Biofilter


Es wird über noch laufende Messungen berichtet, welche dazu dienen sollen, die Möglichkeit einer Verminderung von Methanemissionen aus einer Deponie durch Belüftung des Deponiekörpers zu prüfen.

DEPONIEBAU / DRAINAGE

Die Installation eines Horizontalfilterbrunnens im Müll auf der Deponie Ihlenberg mit der verlaufgesteuerten Horizontalbohrtechnik zur Ableitung des Sickerwassers und des Deponiegases


  • verlaufgesteuerte Horizontalbohrtechnik

  • Müll

  • Horizontalbrunnen

  • Sickerwasser

  • Deponiegas

  • Deponieentwässerung


Auf der Deponie Ihlenberg wurde ein Horizontalbrunnen im Müllkörper mit der verlaufgesteuerten Horizontalbohrtechnik installiert. Ein 190 m langer Edelstahlwickeldrahtfilterstrang (DN 100, Schlitzweite 2 mm) wurde im wasserhaltigen Bereich des Müllkörpers durch Einsatz der Überwaschtechnik verlegt. Der Brunnen soll der Ableitung des Deponiesickerwassers und des Deponiegases dienen. Die Ortung der Bohrung erfolgte mittels Tensor TruTrack-Verfahren um sekundäre elektromagnetische Felder aus dem Müllkörper zu überlagern. Um eine Verringerung der Durchlässigkeit des Mülls langfristig zu verhindern wurde ein biologisch abbaubare organische Spülung eingesetzt. Eine genaue Steuerung der Bohrung war durch eine Verrohung des Bohrloches möglich.
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